Rettungswesen und ärztliche Versorgung

Rettungswache in Mühlhausen im Täle – Versorgung sichern

Mit der Schließung der Helfensteinklinik in Geislingen hat sich die rettungsdienstliche Versorgung in Mühlhausen im Täle und in der gesamten näheren Raumschaft deutlich verändert. Für viele Bürgerinnen und Bürger ist damit auch die Sorge verbunden, dass Hilfe im Notfall länger braucht, um vor Ort zu sein. Gerade im ländlichen Raum ist eine verlässliche und schnelle Notfallversorgung jedoch von zentraler Bedeutung.

Deshalb habe ich mich von Beginn an dafür eingesetzt, dass im Goißatäle ein weiterer Standort für eine Rettungswache in Betracht gezogen werden muss. Lange Zeit verliefen diese Bemühungen jedoch ohne konkretes Ergebnis. Erst mit der Änderung der Hilfsfristen im Rettungsdienst ist wieder Bewegung in das Thema gekommen.

Mit dem Beschluss des zuständigen Bereichsausschusses steht nun fest, dass in Mühlhausen im Täle eine Rettungswache errichtet werden soll. Dieser Beschluss ist ein wichtiger Schritt und eine große Chance für unsere Gemeinde sowie für die gesamte Region.

Nun gilt es, die nächsten Schritte konsequent anzugehen. Dazu gehören die Feinabstimmung der Planungen, die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen sowie die kommunale Unterstützung des Vorhabens. Die kommenden Wochen und Monate müssen wir nutzen, um dieses Projekt gemeinsam mit allen Beteiligten in trockene Tücher zu bringen.

Eine Rettungswache in Mühlhausen im Täle wäre nicht nur für unsere Gemeinde ein großer Gewinn, sondern für die gesamte Raumschaft im Goißatäle eine deutliche Verbesserung der Sicherheits- und Versorgungsstruktur.

Ich werde mich deshalb weiterhin mit voller Energie für dieses Vorhaben einsetzen. Dabei denke ich auch über weitergehende Perspektiven nach – etwa mit Blick auf den Katastrophenschutz oder die zivil-militärische Zusammenarbeit. Eine stärkere Verknüpfung verschiedener BOS-Einheiten und weiterer Organisationen könnte dazu beitragen, die geplante Rettungswache langfristig zu stärken und zu einem wichtigen Baustein der regionalen Sicherheitsstruktur zu entwickeln.

 

Ärztliche Versorgung – Daseinsvorsorge im Blick behalten

Auch die ambulante ärztliche Versorgung steht zunehmend unter Druck. Sowohl bei den Hausärzten als auch bei Fachärzten wird es immer schwieriger, ausreichend medizinische Angebote in erreichbarer Nähe sicherzustellen. Viele Ärztinnen und Ärzte gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand, während gleichzeitig immer weniger Nachfolger bereit sind, eine Praxis im ländlichen Raum zu übernehmen.

Diese Entwicklung sorgt auch bei den Menschen in unserer Raumschaft für spürbare Verunsicherung. Die Frage, ob und wie eine gute medizinische Versorgung auch künftig gewährleistet werden kann, beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger.

Als kommunaler Vertreter sehe ich es deshalb als meine Aufgabe, diesen wichtigen Bereich der Daseinsvorsorge aktiv im Blick zu behalten. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus der Raumschaft setze ich mich dafür ein, dass die ärztliche Versorgung möglichst erhalten bleibt und – wenn möglich – sogar verbessert werden kann.

Dazu gehören strategische Gespräche, Raumschaftskonferenzen sowie der Austausch mit dem Landratsamt und der Ärzteschaft. Ziel ist es, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen, gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren und Möglichkeiten auszuloten, wie wir die medizinische Versorgung in unserer Region langfristig sichern können.

Natürlich bleibt offen, in welchem Umfang eine einzelne Kommune hier tatsächlich Einfluss nehmen kann. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir mit Weitblick, Zusammenarbeit und Offenheit für neue Konzepte Chancen schaffen können. Viele Lösungen werden sich nur gemeinsam entwickeln lassen – über Gemeindegrenzen hinweg und im engen Austausch mit allen Beteiligten.

Gerade deshalb ist es wichtig, dieses Thema frühzeitig anzusprechen, gemeinsam zu diskutieren und die Möglichkeiten zu nutzen, die sich aus einer starken Zusammenarbeit innerhalb der Raumschaft ergeben. Nur so können wir dazu beitragen, dass eine gute medizinische Versorgung auch in Zukunft Teil der Lebensqualität in unserer Region bleibt.

 

Ambulante Pflege – Daseinsvorsorge stärken

Der Bedarf an ambulanter Pflege nimmt seit Jahren stetig zu. Immer mehr Menschen möchten auch im Alter oder bei gesundheitlichen Einschränkungen möglichst lange in ihrem vertrauten Zuhause bleiben. Gleichzeitig stoßen bestehende Pflegedienste vielerorts an ihre Kapazitätsgrenzen. Auch in unserer Raumschaft zeigt sich, dass die vorhandenen Anbieter den steigenden Bedarf nicht mehr vollständig abdecken können.

Vor diesem Hintergrund war es mir ein wichtiges Anliegen, die ambulante Pflege vor Ort zu stärken und zusätzliche Angebote in unsere Region zu holen. Es ist gelungen, dass die Pflegeeinrichtung Samariter Mobil in Mühlhausen im Täle einen kleinen Pflegestützpunkt eingerichtet hat. Von diesem Standort aus werden nun ambulante Pflegedienstleistungen in der Raumschaft angeboten.

Dieser Schritt hat mehrere positive Effekte: Zum einen steht damit ein weiterer Dienstleister für ambulante Pflege im Täle zur Verfügung. Zum anderen wird der Standort Mühlhausen im Täle als Ausgangspunkt für pflegerische Dienstleistungen gestärkt. Für viele Menschen bedeutet dies eine bessere Erreichbarkeit und mehr Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag.

Für mich war es wichtig, dass unsere Gemeinde hier erneut einen Impuls setzt und aktiv dazu beiträgt, einen weiteren Baustein der Daseinsvorsorge in der Region zu sichern. Gerade angesichts der demografischen Entwicklung wird die ambulante Pflege in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

Mit dem Pflegestützpunkt von Samariter Mobil ist ein wichtiger Schritt gelungen. Mein Ziel bleibt es, auch künftig aufmerksam zu beobachten, wo sich Bedarfe entwickeln, und gemeinsam mit Partnern Lösungen zu unterstützen, die den Menschen in unserer Raumschaft zugutekommen.

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