Ortsentwicklung –
mit Weitblick gestalten
Neben großen Projekten wie der geplanten Rettungswache, dem Kindergartenneubau oder dem Sanierungsgebiet Bahnhofstraße beschäftigt mich auch die allgemeine Ortsentwicklung unserer Gemeinde. Sie umfasst viele Bausteine, die oft weniger sichtbar sind, für das Funktionieren unseres Dorfes aber von großer Bedeutung sind.
Dazu gehören insbesondere Aufgaben der Daseinsvorsorge wie die Sanierung und Unterhaltung unserer Straßen, die Pflege und Erneuerung von Kanal- und Wasserleitungen sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Infrastruktur. Diese Arbeiten erfolgen häufig im Hintergrund, sind aber entscheidend für eine funktionierende und lebenswerte Gemeinde.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ortsentwicklung ist die Bereitstellung von Flächen für zukünftige Wohn- und Gewerbebedarfe. Der Flächennutzungsplan weist hierfür bereits mögliche Entwicklungsflächen aus. Besonders am Herzen liegt mir dabei die perspektivische Entwicklung des Mischgebiets „Kohlhau II“.
Aufgrund der besonderen Lage kann eine solche Entwicklung jedoch nur im Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der Nachbarschaft erfolgen. Mir ist wichtig, dass mögliche Veränderungen gemeinsam gedacht und verantwortungsvoll geplant werden.
Gleichzeitig müssen wir als Gemeinde vorausschauend handeln. Projekte dieser Größenordnung entstehen nicht kurzfristig, sondern benötigen eine mittel- bis langfristige Planungsstrategie. Dies gilt ebenso für die mögliche Entwicklung des Gewerbegebiets „Sänder II“.
Mein Ziel ist es daher, frühzeitig erste Impulse zu setzen und Planungsprozesse anzustoßen, damit die notwendigen Flächen dann zur Verfügung stehen, wenn sie tatsächlich gebraucht werden.
Ortsentwicklung bedeutet für mich deshalb: auf Sicht handeln – und gleichzeitig mit dem notwendigen Weitblick planen.
